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Rettung auf dem Wasser - DRK-Wasserwacht in Schleswig-Holstein
DRK-Landesverband Schleswig-Holstein e. V. (Susanne Laatsch-Ledwolk)
Projektort: Kiel

2 %
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finanziert:
95 €
Zielsumme:
5.000 €
Unterstützer:
4
noch 6 Tage, 12 Std., 45 Min.
PROJEKTBESCHREIBUNG
partnerOrganisation Ein Partner-Projekt der Stiftergemeinschaft der Förde Sparkasse
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Worum geht es in diesem Projekt?

Die Einsatzgruppe der DRK-Wasserwacht in Schleswig-Holstein hat die Aufgabe, Menschen aus Gefahrensituationen unter anderem aus dem Hochwassergebiet zu retten und eine Erstversorgung durchzuführen.

Aufgrund der veränderten Klima-Situation auf unserer Erde nehmen die Hochwasser und Überschwemmungen der letzten Jahre immer weiter zu. Insbesondere in Schleswig-Holstein, das Land zwischen den Meeren, sollen möglichst alle Vorkehrungsmaßnahmen gegen Gefahrensituationen, wie beispielsweise durch ein Hochwasser, getroffen werden, um schnelle Hilfe in akuter Situation leisten zu können. Das DRK muss stets vorbereitet sein, um auf zukünftige Hochwasserlagen an der Elbe sowie in Küstenregionen an Nord- und Ostsee aktiv werden zu können. Mit dem Hochwasser 2013 an der Elbe stieg damals die Gefahr von Überschwemmungen zum Beispiel in Lauenburg und weiteren Städten entlang der Elbe. Das Deutsche Rote Kreuz war damals vor Ort, um die Gefahrensituation zu sichern. Die DRK-Hochwasserrettungszug Einsatzgruppe hat die Aufgabe, Menschen aus Gefahrensituationen zu retten und eine Erstversorgung durchzuführen. Sie kann Rettungsdienstpersonal sowie lebensnotwendige Versorgungsgüter, Trinkwasser, Lebensmittel, warme Bekleidung oder benötigte Kraftstoffe an den Schadensort transportieren. Die Einsatzgruppe kann außerdem sonstige Rettungsmaßnahmen unterstützen oder absichern. Das Einsatzmaterial bestand bisher aus drei leichten Aluminiumbooten, die einen sehr geringen Tiefgang haben. Es soll jetzt verstärkt werden mit zwei großen Rettungsbooten. Die neuen gebrauchten Boote haben keinen Außenborder und werden mittels Jetantrieb/Dieselmotor betrieben. Sie sind somit ideal für Einsätze im Hochwasserbereich geeignet. Die neuen Rettungsboote können nun auch analog THW direkt auf der Elbe oder an Küstenabschnitten eingesetzt werden. Für die Herstellung einer Einsatzbereitschaft müssen allerdings beide Boote im ersten Schritt mit Einsatzmaterial ausgestattet werden. Wir sind startklar: Wir haben Erfahrung im Bereich von Einsätzen bei Hochwasser, wir haben freiwillige, ehrenamtliche, qualifizierte Einsatzkräfte, wir haben ein vorhandenes Konzept für unseren Hochwasserrettungszug, wir benötigen jetzt eine finanzielle Unterstützung für die Ausstattung der neuen Boote und wir wollen auf das nächste Hochwasser noch besser vorbereitet sein!

Die Rettungsboote werden im Herbst (Herbstbeginn 22.09.2021) ins Einsatz- und Logistikzentrum nach Schwentinental überführt und dort stationiert. Die beiden neuen Rettungsboote sind Bestandteil des bisherigen Hochwasserrettungszuges und werden künftig von ehrenamtlichen Einsatzkräften genutzt. Diese Einsatzkräfte sind ausgebildet für die Nutzung der vorhandenen Rettungsboote im Hochwasserrettungszug und werden noch einmal eingewiesen in den Umgang der neuen Rettungsboote. Aus dem Pool dieser Einsatzkräfte ergibt sich eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Ausstattung der Rettungsboote befassen wird. Interessierte aus unseren DRK-Wasserwachtgliederungen in Schleswig-Holstein unterstützen uns bei diesem Projekt sowie natürlich auch unser hauptamtliches Personal aus dem Einsatz- und Logistikzentrum. Wir können auch auf fachliche Ressourcen wie beispielsweise Bootsbauer, Ingenieure, Techniker aus der Wasserwacht Kiel zurückgreifen. Der Zeitstrahl bietet eine kleine Übersicht und das Projekt startet genau heute für uns mit der konkreten Beschaffungsplanung der beiden Bootstrailer. Dazu musste im ersten Schritt ein Lastenheft erstellt werden. Einige Angebote liegen bereits vor. Wenn das Spendenziel übertroffen wird, kann auf jeden Fall noch in die Modernisierung des bisherigen Hochwasserrettungszuges investiert werden. Dort gibt es allerhand veraltetes Material (Prüfmaterial wie z.B.: Rettungswesten, Seile, Karabiner, Feuerlöscher, Gurte) und eine Instandsetzung der 3 Hochwasserrettungsboote könnte durchaus in Erwägung gezogen werden. Wir wollen zum Ende des Jahres die Boote in unserem Einsatzkonzept eingebunden haben und als Hilfsorganisation gegenüber den Kreisen und dem Land eine weitere wichtige Stütze im Bereich von Hochwassergefahren anbieten.

Die Wasserwacht ist eine humanitäre, gemeinnützige und wassersporttreibende Gemeinschaft im DRK, die insbesondere folgenden Zielen verpflichtet ist: - Verhinderung des Ertrinkungstodes - Durchführung der damit verbundenen, vorbeugenden Maßnahmen - Erhöhung der Sicherheit beim Baden und beim Wassersport - Schutz der Bevölkerung bei Unglücksfällen und Katastrophen - Förderung der Gesundheit und des Sports Die Wasserwacht fördert gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz die Jugend und führt sie an das Ideengut des Roten Kreuzes heran. Die Wasserwacht trägt damit auch zur Verwirklichung der Aufgaben des Roten Kreuzes bei.

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