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Futter für unsere Jungvogelaufzucht
Wildtierheim Preetz (Wiebke Bahruth)
Projektort: Preetz

17 %
171 €
von 1.000 € Zielsumme
3
Unterstützer
noch 28 Tage, 13 Std., 53 Min.
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Worum geht es in diesem Projekt?

Jedes Frühjahr ziehen die Ehrenamtlichen vom Wildtierheim Preetz jede Menge verwaiste sowie verletzte Küken auf. Mit diesem Projekt sammeln wir Spenden für die Bewältigung der hohen Futterkosten.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Jedes Frühjahr ist Baby-Saison in der Natur. So auch bei uns im Wildtierheim. Bis jetzt wurden schon 50 Küken innerhalb weniger Wochen eingeliefert, die verletzt oder verwaist sind. Diese Zahl wird aber noch weiter steigen. Darunter sind Entenküken, die z.B. aus Gullis gerettet wurden, Gänseküken, die alleine über Straßen liefen und vieles andere, aber vor allem auch jede Menge Singvogelküken. Gerade diese kleinen Küken kommen oft im Nestlingsalter an, also nackt, blind und hilflos. Daher brauchen sie besonders intensive Päppelpflege. Dies benötigt viel ehrenamtliches Engagement und Zeit, aber auch viel Futter. Gekaufte Nestlingsfuttermischungen sind zwar recht günstig, teils aber nicht gut oder zumindest nicht ausreichend. Kleine Jungvögel brauchen vor allem frische Insekten, das heißt Heimchen, Drohnenbrut, Mehlwürmer etc., und die sind sehr teuer. Alleine eine junge Amsel kann in einer Woche über 1.000 Heimchen fressen. Je nach Vogelart, Dauer und Intensität des Päppelns kostet eine Aufzucht eines Singvogelkükens 50-150€. Bei der Anzahl an Küken kommt da schon so einiges zusammen. In einer Kükensaison benötigen wir wenigstens 6.000 frische Insekten pro Woche. Insgesamt kommen somit Futterkosten von Minimum 2.000 Euro pro Kükensaison zustande. Unser Wildtierheim lebt von unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrer Zeit und mit großem Herzen die Tiere großziehen. Finanziert werden die anfallenden Kosten und somit das Retten solcher Wildtiere durch Spenden. Unterstützen auch Sie uns bei den Futterkosten und tragen so einen Teil zur Rettung von Jungvögeln bei! Wir und die Tiere freuen uns und sagen Danke!

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Der Zeitraum der Jungvogelaufzucht fängt ca. im April mit der ersten Singvogelbrut an und reicht bis weit in den Sommer hinein, da viele Vögel mehrere Bruten in einem Jahr beginnen. Die Spendengelder dieses Projektes werden für das Futter zur Kükenaufzucht verwendet. Ein großer Anteil der Futterkosten stellen die frischen Insekten dar, die noch lebend gekauft und gepflegt werden müssen, bevor sie letztendlich verfüttert werden können. Neben vor allem Heimchen und Mehlwürmern brauchen einige Jungvögel aber mit der Zeit auch pflanzliche Nahrung wie Waldvogelfutter, Sämereien, Gräser, Entenstarter und vieles mehr. Während Enten-, Gänseküken und weitere Nestflüchter in den Volieren des Wildtierheims aufgezogen werden können, werden die Singvogelküken und andere Nesthocker privat bei unseren Ehrenämtlern zuhause gepäppelt, da diese eine intensive 24h-Betreuung benötigen. Dafür haben wir eine "Päppelgruppe" ins Leben gerufen, die derzeit aus neun sowohl jugendlichen als auch erwachsenen Ehrenämtlern besteht. Dieses Frühjahr wurden schon ca. 50 Jungvögel rund um die Uhr von unserem fleißigen Päppelteam umsorgt und großgezogen. Einige von ihnen konnten auch schon wieder in die Freiheit zurückgelassen werden. Zusätzliche Spendengelder würden in die weitere Ausstattung für die Pflege unserer Patienten gehen. Das heißt Käfige, Auswilderungsvolieren, Wärmematten, Näpfe, Futterpinzetten und vieles mehr.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Verantwortungsvolle Aufgaben mit Spaß und Freude meistern zu lernen macht stark. Bei uns im Wildtierheim der Vogelschutzgruppe Preetz, welche zur Evangelischen Jugend der Kirchengemeinde Preetz gehört, haben sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene die Chance, durch die Arbeit mit Wildvögeln und Igeln über sich hinauszuwachsen. Dabei brauchen Wildtiere eigentlich keine Hilfe. Sie sind für ein Leben und Vergehen in der Natur gemacht. Doch der Mensch drängt die Wildtiere immer mehr in die Enge, raubt ihren natürlichen Lebensraum und durchzieht ihn mit einem Netz aus Infrastruktur und gefährlichen Hindernissen. Dieses führt oft zu Unfällen, die durch menschliche Unkenntnis noch verschlimmert werden: Bussarde kollidieren mit Autos, kleine Brandgänse verlieren beim Straßenüberqueren ihre Mama und werden zu Waisen, Igel verheddern sich in Stacheldraht, Buntspechte prallen an Fensterscheiben und erleiden Gehirnerschütterungen und nicht zuletzt Jungtiere und -vögel, die teils aus Unkenntnis und falscher Fürsorge des Menschen ihren Eltern entrissen werden. Diesen verletzten Tieren und ihren Findern zu helfen, haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Wir vom Wildtierheim sind ein bunt gemischtes Team aus 20 bis 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern, von Schülerinnen und Schülern ab 11 Jahren über Studentinnen und Studenten, Azubis und Erwachsenen, die sich gemeinsam um das Wohlergehen unserer Pfleglinge kümmern. Angeleitet und koordiniert wird unser gesamtes ehrenamtliches Engagement momentan von Wiebke Bahruth, unserer einzigen hauptamtlichen Mitarbeiterin. Seit 2014 unterstützen sie unsere FÖJler bzw. unsere FÖJlerin dabei. Wir versorgen unsere Schützlinge in sieben Fütterungsteams von je 3 bis 6 Mitarbeitern an jedem Tag der Woche. Unsere Teamer als Leitung der Fütterungsteams stehen hierbei in engem Kontakt zu unserer Wildtierheimleitung. So sind wir immer über alle wichtigen, aktuellen Veränderungen, Pflegezustand der Patienten etc. informiert. Zusätzlich unterstützt der vom Team gewählte Wildtierheim-Ausschuss unsere hauptamtliche Leitung in allen organisatorischen Belangen und zusammen mit der Wildtierheim-Redaktion im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Als Naturpädagogik veranstalten wir Vogelschutzrunden, Schul-AGs und in Zusammenarbeit mit dem BUND eine Kindergruppe, “die Mauersegler“.

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Das kann Ihr Beitrag bewegen:
  • 50 €

    Mit 50 € kann das Futter für eine erfolgreiche Aufzucht eines Spatzenkükens finanziert werden. Das heißt frische Insekten wie Heimchen und Mehlwürmer, Waldvogelfutter und vieles mehr.

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  • 100 €

    Ca. 100 € stecken hinter den Futterkosten einer Amsel, die im Gegensatz zu den Spatzen bis zur Auswilderung fast ausschließlich frische Insekten braucht.

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  • 150 €

    Die Aufzucht von reinen und sehr empfindlichen Insektenfressern wie Meisen, Mönchsgrasmücken und Zaunkönigen kostet ca. 150 €, denn eine kleine Blaumeise kann im Durchschnitt ca. 60 Heimchen pro Tag verputzen.

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