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Ein Mast für Justus Schmidt und Max Boehme
Stiftung Kieler Sporthilfe (Gerhard Müller)
Projektort: Kiel

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noch 20 Tage, 10 Std., 7 Min.
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Worum geht es in diesem Projekt?

Die Kieler 49er-Segler Justus Schmidt und Max Boehme benötigen einen neuen Mast, um ihrem großen Ziel, dem Start bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio, näher zu kommen.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Die beiden Schleswig-Holsteiner haben das Kieler-Motto „Kiel Sailing City“ sehr wörtlich genommen. Seit nun mehr 13 Jahren gehen sie als Team gemeinsam für den Kieler Yacht Club bei internationalen Regatten an den Start. Mit einem Europameistertitel und einem Sieg bei der Kieler Woche fand das Projekt der beiden im Jahr 2015 seinen internationalen Durchbruch. Eine anschließende Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 war danach für die beiden dadurch in greifbare Nähe gerückt. Diesem Traum wurde dann durch einen krankheitsbedingten Ausfall bei der folgenden Weltmeisterschaft jedoch ein schmerzhaftes Ende gesetzt. Als Sparringpartner halfen sie dem dann qualifizierten Olympiateam Erik Heil und Thomas Plößel auf dem Weg zu deren Bronzemedaille. In ihrer zweiten Kampagne befinden sich Schmidt/Boehme jetzt in einem Wettlauf um die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 vor Tokio. Sie setzten alles daran, dass sich ein schleswig-holsteinisches Team für die Olympischen Spiele qualifiziert. Ihr Studium lassen beide für ihren Sport ruhen, damit sie all ihre Energie auf ihr Olympisches Projekt verwenden können. Nachdem die beiden die Generalprobe der Qualifikation für sich entschieden haben und bei den Preolympics mit Platz fünf das beste deutsche Ergebnis eingefahren haben, geht es jetzt in die finale Phase der Qualifikation. Mit der Weltmeisterschaft 2019 vor Auckland (Neuseeland), sowie der WM 2020 vor Geelong (Australien) und dem Europacup auf Mallorca wird die innerdeutsche Qualifikation in den kommenden Monaten ausgetragen. Beim Segelsport wiegt Erfahrung viel, aber auch auf dem Gebiet des Materials werden rennentscheidende Unterschiede erzielt. Während Erfahrung Fleißarbeit ist und mit den Jahren kommt, ist das Material sehr vergänglich und muss ständig wieder auf den neusten Stand gebracht und genau vermessen werden. Zusammen mit den Segeln ist der Mast eine essentielle Trimmkomponente am Sportgerät von Schmidt/Boehme. Genau hier könnte das notwendige Quäntchen liegen, welches über den sportlichen Erfolg der beiden entscheidet. Justus Schmidt sagt: „Theoretisch ist das Material der 49er One-Design, das bedeutet, dass alle Masten und Segel genau gleich sein sollen. Da die Produktion jedoch von Hand geschieht, fallen immer wieder produktionsbedingte Unterschiede an. Diese kann man für sich nutzen, wenn man weiß, worauf es ankommt. Genau das haben wir vor!“

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Um die Unterschiede im Material feststellen zu können, investieren Schmidt/Boehme jedes Jahr in Masten und Segel, um anschließend die beste Kombination zu finden. Damit wiederum gehen sie bei den jeweiligen Saisonhöhepunkten an den Start. In dieses Vorhaben reiht sich das Projekt nahtlos ein.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Die Stiftung Kieler Sporthilfe (SKS) befürwortet dieses Projekt. Die SKS fördert derzeit 18 Kieler Talente, darunter auch Max Boehme und Justus Schmidt, doch deren monatliche Unterstützung reicht bei weitem nicht aus, um eine solche Investition in neues Material tätigen zu können. „Wir kennen und schätzen Max und Justus als wirklich ambitionierte Sportler, aber unsere Mittel sind begrenzt. Deshalb hoffen wir, dass mit Hilfe der Spendenplattform der Investitionsbank ein Zuschuss für das benötigte Material zusammenkommen wird“, sagt der Sporthilfe-Vorsitzende Gerhard Müller.

 

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